Überholen – Bußgeldrechner 2017

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Bußgeldkatalog: Überholen

TatbestandBußgeldPunkteFahrverbot
Im Überholverbot...
... überholt70 Euro1Nein
... mit Gefährdung und unklarer Verkehrslage250 Euro21 Monat
... mit Sachbeschädigung und unklarer Verkehrslage300 Euro21 Monat
Rechts überholt
... innerorts30 Euro-Nein
... außerorts100 Euro1Nein
Mit mangelnden Seitenabstand überholt30 Euro-Nein
... mit Behinderung oder bei unklarer Verkehrslage100 Euro1Nein
Beim Überholtwerden die Geschwindigkeit erhöht30 Euro-Nein

Nicht ordnungsgemäß überholt?

Überholen auf der Autobahn

Überholen auf der Autobahn

Sie haben falsch mit dem Auto oder Lkw überholt und befürchten nun eine Sanktion? Dann nutzen Sie unseren Bußgeldrechner und lassen Sie sich die anfallende Strafen bei einem Überholverbot im Handumdrehen anzeigen.

Bußgelder für falschen Überholvorgang

Statistiken zeigen, dass vor allem außerhalb geschlossener Ortschaften das zu schnelle Überholen zu den häufigsten Unfallursachen gehört. Überholen bedeutet im Klartext, dass ein Fahrzeug an einem anderen Fahrzeug, welches in die gleiche Richtung fährt, schneller vorbeifährt. Da mit dem Überholen mit einem Auto oder Lkw ein hohes Risiko verbunden ist, werden zahlreiche Verstöße, die mit dem Überholen einhergehen, mit Bußgeldern und Punkten in Flensburg bestraft. Vor allem Verstöße innerhalb des Überholverbots werden hart sanktioniert und auch das Überholen bei unklarer Verkehrslage ist nicht nur gefährlich, sondern teuer zugleich. Kommen hier noch Sachbeschädigung oder eine Gefährdung hinzu, wird der Führerschein für bis zu vier Monate eingezogen.

Welche Voraussetzungen müssen für ein ordnungsgemäßes Überholen gegeben sein?

Bevor Kraftfahrzeugführer Überholen ansetzen, müssen verschiedene Voraussetzungen eintreffen. Die Straßenverkehrsordnung (StVO) in Deutschland schreibt vor, dass grundsätzlich nur links überholt werden darf. Wer innerhalb einer geschlossenen Ortschaft jedoch rechts überholen möchte, muss mit einem Bußgeld von aktuell 30 Euro rechnen. Selbstverständlich dürfen Fahrer nur an Stellen überholen, an denen kein Überholverbot besteht. Eine durchgezogene Mittellinie auf den Straßen weist gemä StVO darauf hin, dass hier nicht überholt werden darf. Wird ein solches Überholverbot vom Fahrzeugfahrer missachtet, so werden ein Bußgeld in Höhe von 70 Euro sowie ein Punkt in Flensburg fällig.

Fahrzeugfahrer, die außerhalb geschlossener Ortschaften das bevorstehende Überholmanöver durch kurze Schall- oder Leuchtzeichen ankündigen, müssen sicher sein, den entgegenkommenden Verkehr mit diesen Zeichen nicht zu blenden. Wenn dieses trotzdem der Fall ist, werden in der Regel Bußgelder von 10 Euro erhoben.

Ein Überholender muss deutlich schneller fahren als das Fahrzeug, welches er überholen möchte. Auf Autobahnen darf der eigentliche Überholvorgang nicht länger als 45 Sekunden dauern und die Geschwindigkeit muss mindestens 10 km/h höher sein. Wer allerdings mit einem geringen Tempo auf Autobahnen überholt oder zu lange braucht, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 80 Euro sowie einem Punkt in Flensburg rechnen.

Der nachfolgende Verkehr muss ebenfalls vor dem Ausscheren beobachtet werden, sodass hier keine Gefährdung entsteht oder andere Verkehrsteilnehmer behindert werden. Entsteht dennoch eine Behinderung ist für ein solches Vergehen laut Bußgeldkatalog eine Strafe in Höhe von 80 Euro sowie ein Punk in Flensburg festgelegt. Aufgrund der Tatsache, dass beim Überholvorgang ein Fahrstreifenwechsel erforderlich ist, gilt hier die doppelte Rückschaupflicht, die auch als Schulterblick bekannt ist. Auch das Setzen des Blinkers darf hier nicht vergessen werden.

Zusätzlich muss beim Überholen der festgelegte Mindestseitenabstand eingehalten werden. Zu mehrspurigen Fahrzeugen muss dieser mindestens 1 Meter und zu einspurigen Fahrzeugen mindestens 1,5 Meter betragen. Experten raten jedoch, bei einem Überholvorgang mit hoher Geschwindigkeit den Seitenabstand deutlich zu erhöhen. Werden diese Verkehrsregeln missachtet, so wird ein Bußgeld in Höhe von 30 Euro fällig. Zu beachten ist, dass für ein Lkw gemäß StVO gesonderte Midnestabstände gelten.

Bei unklarer Verkehrslage darf keinesfalls überholt werden. Eine ausreichende Sicht auf den entgegenkommenden Verkehr muss vor dem Start des Überholmanövers sichergestellt sein. Beim Überholen darf weder der Überholende noch der restliche Verkehr behindert werden. Fahrzeugführer, die sich nicht an diese Verkehrsregel halten, müssen mit einem Bußgeld von mindestens 100 Euro sowie einem Punkt in Flensburg rechnen. Bestand in einem solchen Fall auch noch ein Überholverbot, so erhöht sich das fällige Bußgeld auf 150 Euro. Richtig teuer wird es für Betroffene, wenn das Überholmanöver bei unklarer Verkehrslage im Zusammenhang mit einer Gefährdung oder einer Sachbeschädigung steht:

  • mindestens 250 Euro Bußgeld
  • zwei Punkte in Flensburg
  • ein Fahrverbot von einem Monat

Liegt aufgrund der Gefährdung des Straßenverkehrs eine Straftat vor, so erhöhen sich die Geldstrafe und der Entzug der Fahrererlaubnis. Je nach Tatbegehung kann es in einzelnen Fällen sogar zu einer Freiheitsstrafe kommen.

Überholverbot am Zebrastreifen

Überholverbot am Zebrastreifen

An Fußgängerüberwegen ist das Überholen strengstens verboten. Wer das Vorrecht von Fußgängern missachtet oder das vor ihm fahrende Fahrzeug trotzdem überholt, bekommt einen Punkt in Flensburg und muss ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro bezahlen.

Das sogenannte Kolonnenspringen ist als besonders gefährlich einzustufen. Bei einem solchen Überholmanöver wird eine Fahrzeugkolonne etappenweise überholt. Hier gehen Autofahrer oft davon aus, dass sich die Lücke zum Wiedereinordnung schon ergeben wird. Bei diesem Vorgang werden beim Einscheren jedoch immer wieder hintere Fahrzeuge zum starken Bremsen gezwungen. Daher handelt es sich diesem Fall gemäß § 315c StGB um eine Straftat.

Auch der Überholte hat Regeln einzuhalten

Der Autofahrer, der überholt wird, darf seine gefahrene Geschwindigkeit nicht erhöhen. Missachtet der Überholte diese Regel, so wird ein Bußgeld in Höhe von 30 Euro fällig. Denn durch ein solches Verhalten wird der entgegenkommende Verkehr sowie das Fahrzeug, das überholen möchte, gefährdet. Des Weiteren darf der Überholende keinesfalls behindert oder blockiert werden. Außerdem müssen Fahrer eines sehr langsamen Fahrzeuges anderen Verkehrsteilnehmer zudem an geeigneter Stelle das Überholen ermöglichen. Dazu sollten sie die Geschwindigkeit ihres Fahrzeuges drosseln oder im Notfall kurz anhalten und warten, sodass andere sie überholen können. Wer diese Regel nicht einhält, wird mit 10 Euro Bußgeld bestraft.

Wann darf rechts überholt werden?

Es gibt Einzelfälle, bei denen nicht nur links, sondern auch rechts Überholvorgang vollzogen werden darf. Sind mindestens zwei markierte Fahrstreifen für eine Fahrtrichtung vorhanden, so ist es bei zähflüssigem Verkehr gestattet, auch rechts zu überholen. Dies jedoch nur, wenn links maximal 60 km/h gefahren wird. Dabei dürfen Fahrzeuge, welche rechts überholen maximal 20 km/h schneller fahren, sodass insgesamt nicht schneller als 80 km/h gefahren wird. Auch in Bereichen, in denen der Verkehr durch Ampeln geregelt wird und nebeneinander liegende Pfeile in verschiedene Richtungen weisen oder Linksabbieger sich zur Fahrbahnmitte einordnen, dürfen Fahrer ebenfalls rechts überholen.

Wer beim Überholen die Verkehrsregeln missachtet, muss mich diversen Sanktionen rechnen. Welche genau das sind, erfahren Sie mit Hilfe von unserem Bußgeldrechner.

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