VSTP: Mithilfe der Videostoppuhr Abstandsverstöße nachweisen

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Verkehrsüberwachung per ViBrAM-Messung

Die VSTP-Videostoppuhr kommt bei der Abstandsmessung zum Einsatz.
Die VSTP-Videostoppuhr kommt bei der Abstandsmessung zum Einsatz.

Halten sich Autofahrer nicht an den vorgeschriebenen Mindestabstand auf Deutschlands Straßen, sorgen sie automatisch dafür, dass das Unfallrisiko ansteigt. Schließlich könnte das vorausfahrende Fahrzeug unerwartet abbremsen, was bei einem zu geringen Abstand schnell einen Auffahrunfall zur Folge haben kann. Vor allem auf der Autobahn ist das Verhalten sogenannter „Drängler“ gefährlich.

Die Polizei verwendet daher diverse Messgeräte, um solche Fahrer zu überführen und den Verkehr sicherer zu gestalten. Eins dieser Geräte ist die Videostoppuhr VSTP, die in Kombination mit einem sogenannten ViBrAM-System zur Abstandsmessung eingesetzt wird. Wie sie genau funktioniert und welche Fehlerquellen auftreten können, erfahren Sie im Ratgeber.

Funktionsweise der VSTP-Videostoppuhr

Die Videostoppuhr VSTP ist ein Bauelement bei Geräten, die zur Video-Brücken-Abstandsmessung (ViBrAM) genutzt werden. Das Verfahren läuft normalerweise folgendermaßen ab:

  1. Zunächst bedarf es einer Kamera, die auf der entsprechenden Brücke installiert werden muss, sowie einer Person, die sich um die Überwachung der Aufnahmen kümmert.
  2. Sobald ein Autofahrer den Mindestabstand nicht einhält, wird eine zweite Kamera ausgelöst. Diese fertigt eine Aufnahme des Verkehrssünders sowie seines Kennzeichens an.
  3. Die VSTP-Videostoppuhr fungiert dabei lediglich als Geschwindigkeitsmesser. Dadurch kann nachvollzogen werden, ob es sich um einen Abstandsverstoß handelte. Sie ist jedoch kein eigenständiger Blitzer.

Mögliche Messfehler beim Einsatz der VSTP

Wo liegen mögliche Fehlerquellen bei der Messung mit der VSTP?
Wo liegen mögliche Fehlerquellen bei der Messung mit der VSTP?

Die VSTP kann unter anderem nur dann einwandfrei genutzt werden, wenn im Vorfeld eine entsprechende Eichung vorgenommen wurde. Ob dies der Fall ist, belegt normalerweise der Eichschein. Wurde darauf verzichtet, kann die Messung mit der VSTP fehlerhaft sein.

Das Gleiche gilt, wenn der Polizeibeamte, der mit der Überwachung der Videoaufzeichnungen betraut wurde, nicht ausreichend geschult ist und daher nicht weiß, wie die Technik der VSTP genau zu bedienen ist. Auch in einem solchen Fall kann ein einwandfreies Messergebnis durch die VSTP nicht gewährleistet werden.

Möchten Sie Einspruch gegen den Bußgeldbescheid erheben, weil Ihnen die Messung mit der VSTP nicht korrekt erscheint, sollten Sie sich zur Unterstützung die Hilfe eines Anwalts zusichern.

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