Geschwindigkeits­überschreitung von Kfz mit gefährlichen Gütern innerhalb geschlossener Ortschaften

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Geschwindigkeits­überschreitung von Kfz mit gefährlichen Gütern innerhalb geschlossener Ortschaften

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... bis 1035--
11 bis 15601-
16 bis 201601-
21 bis 2520021
26 bis 3028021
31 bis 4036022
41 bis 5048023
51 bis 6060023
über 6076023


Geschwindigkeits­überschreitung von Kfz mit gefährlichen Gütern außerhalb geschlossener Ortschaften

VERSTOSS - ÜBER­SCHREITUNG (KM/H)EUROPUNK­TEFAHR­VER­BOT (MONAT)
... bis 1035--
11 bis 15601-
16 bis 201601-
21 bis 2520021
26 bis 3028021
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Bußgeldkatalog – Kraftfahrzeuge mit gefährlichen Gütern

Alle Vorschriften zum Gefahrgut-Transport finden sich in der Gefahrgutverordnung.
Alle Vorschriften zum Gefahrgut-Transport finden sich in der Gefahrgutverordnung. .

Im Vergleich zu Kraftfahrzeug bis zu 3,5 Tonnen, fallen die Gebühren bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung bei Fahrzeugen mit gefährlichen Gütern sowie Kraftomnibussen, die Fahrgäste befördern, wesentlich höher aus. In diesem Fall besteht eine erhöhte Verantwortungspflicht in Bezug auf den Führer des Fahrzeugs. Bewegt sich die Überschreitung im Bereich unter 10 km/h, ist außerhalb geschlossener Ortschaften mit 30 Euro zu rechnen. Ab 11 km/h droht ein Bußgeld von 35 Euro. Eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 16 bis 20 km/h bringt ein Bußgeld von 120 Euro sowie einen Punkt in Flensburg mit sich.

Ist der Gefahrgut-LKW innerorts zu schnell, sieht der Bußgeldkatalog Gefahrgut noch empfindlichere Strafen vor. Ein Verstoß bis 10 km/h wird mit 35 Euro geahndet. Ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung zwischen 11 und 15 km/h, kommt bereits ein Punkt in Flensburg hinzu. Mit mindestens einem Monat Fahrverbot ist ab einer Übertretung von 21 km/h zu rechnen. Fährt der Gefahrguttransport über 60 km/h zu schnell, drohen 760 Euro Bußgeldzwei Punkteund drei Monate Fahrverbot.


Welche Strafen sind bei einer Übertretung der Geschwindigkeit mit einem Gefahrgut-LKW zu erwarten?

Der Bußgeldkatalog differenziert zwischen weiteren Strafen.

Ist die Sicht aufgrund von Nebel, Schneefall oder ähnlichem vermindert und liegt die Sichtweite unter 50 Metern, muss das Kfz, welches Gefahrgut transportiert, seine Geschwindigkeit anpassen.

Wird der Gefahrgut-Fahrer in dieser Situation mit einer überhöhten Geschwindigkeit erwischt, drohen hohe Bußgelder, Punkte und Fahrverbot. Bereits bei einer Geschwindigkeitsübertretung innerorts bei schlechter Sicht um bis zu 15 km/h mit einem Gefahrgut-LKW droht ein Punkt und 80 Euro Bußgeld. Aber einer Übertretung von 21 km/h kommt ein einmonatiges Fahrverbot hinzu. Wird die Geschwindigkeit um über 60 km/h übertreten, drohen zwei Punkte, drei Monate Fahrverbot und 760 Euro Bußgeld.

Auch für eine Geschwindigkeitsübertretung mit einem Gefahrgut-LKW außerhalb geschlossener Ortschaften bei schlechter Sicht, droht eine Strafe. Hier fällt bei einer Übertretung von bis zu 15 km/h bereits ein Punkt an. Mit einem Fahrverbot ist allerdings erst ab 26 km/h zu schnell zu rechnen. Fährt der LKW-Fahrer über 60 km/h zu schnell, fallen zwei Punkte, drei Monate Fahrverbot und 680 Euro an.


 Die Gefahrgutverordnung-Straße und die ADR-Gefahrgut

Eine Geschwindigkeitsüberschreitung mit einem Gefahrgut-LKW kann teuer werden.
Eine Geschwindigkeitsüberschreitung mit einem Gefahrgut-LKW kann teuer werden.

Alles rund um das Gefahrgut regelt die Gefahrgutverordnung-Straße (GGVS). Die Beförderung gefährlicher Güter ist besonders vorsichtig zu tätigen, weswegen der Fahrer und alle Mitarbeiter, welche mit diesem Gut arbeiten, eine Ausbildung absolvieren müssen.

Die GGVS basiert auf dem Europäischen Abkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (ADR). In dieser sind auch die Richtlinien für die Ausbildung der Fahrer und Mitarbeiter geregelt.

Die ADR legt für Gefahrgut-Fahrten fest, dass jeder Fahrer und Mitarbeiter im Abstand von fünf Jahren ein Seminar belegen muss. Sind die fünf Jahre abgelaufen, muss das Seminar aufgefrischt werden. Die Schulung umfasst einen dreitägigen Kurs. Im Anschluss folgt eine schriftliche Prüfung.

Gefährliche Güter lassen sich in neun verschiedene Gefahrgutklassen einteilen. Welche Güter bzw. Stoffe mit dem LKW transportiert werden, ist durch die Gefahrgutzeichen, welche rund um den LKW angebracht sind, zu erkennen. In manchen Fällen handelt es sich dabei um Warntafeln, manchmal sind auch Gefahrgutaufkleber zu sehen.

Mit unserem Rechner für Geschwindigkeitsüberschreitung, erhalten Sie mit wenigen Klicks die zu erwartende Strafe.

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